2025 - ein gewagter Ausblick

Ich wage es also wieder einmal einen Ausblick auf das Kommende mit Fokus auf die Dinge, die aus meiner Sicht als Begleiterin anstehen.

Im Feld zu lesen war immer eine große Leidenschaft von mir, der ich in den letzten Jahren fast nur für Einzelne nachgegangen bin. Daher fühlt es sich schon fast wie ein Wagnis für mich an.

Also, was steht an?

An vorderster Stelle steht wohl die Integration. Und zwar eine ganz bestimmte. In Bezug auf unsere menschliche-individuelle Entwicklung haben wir es mit zwei Prozessen bzw Entwicklungssträngen zu tun: unsere geistige Entwicklung und unsere körperliche Entwicklung.

Das klingt jetzt vielleicht für einige von euch zum ersten Mal logisch - „ach ja stimmt, bei den Kindern betrachtet man das so“. Nur hört das im Grunde nicht auf.

In den letzten Jahren haben wir unseren Fokus fast ausschließlich auf unsere geistige Entwicklung gelegt. Was den Körper betrifft, haben wir von Erkrankungen oder Alterung gesprochen ohne die Möglichkeit einer lebenslangen körperlichen Entwicklung überhaupt in Betracht zu ziehen.

Unter geistiger Entwicklung fällt aktuell vor allem die ganze Thematik der Traumaheilung, durchaus auch trans-generational betrachtet. Dass Cycle Breaker aber beispielsweise auch durch massive körperliche Prozesse gehen, diese aber bis auf die phasenweise erlebbare Müdigkeit kaum noch benannt werden können, zeigt wiederum wie sehr losgelöst wir unsere Entwicklung vom körperlichen Entwicklungsprozess angehen. Verstehen wir was da körperlich abgeht? Verstehen wir es wirklich? All die „Zustände“, durch die es hier durch geht?

Und ich spreche bei weitem nicht nur davon, hier mal ab und an mit Nahrungsergänzungsmittel unseren Körper zu unterstützen. Denn es gibt hier sehr konkrete Phasen und regelrecht Stufen in der körperlichen Entwicklung, die wir durchleben wie beispielsweise tiefe Lungenreinigungen.

Das Wissen um den körperlichen Entwicklungsprozess umfasst auch das sogenannte „Kundalini Erwachen“. Und hier findet sich auch der Anker für die Entwicklung unserer Wahrnehmungsfähigkeit die eben nicht nur eine geistige Komponente beinhaltet.

Rudolf Steiner sprach von der Entwicklung sogenannter Wahrnehmungsorgane. Die es im ersten Schritt zu aktivieren gilt. Und die einen Anker und eine Entsprechung in unserem Körper haben. Hier beginnen wir die Vielschichtigkeit und Fähigkeiten unseres Körpers also zu erahnen. Die freilich nicht getrennt von unserem Geist betrachtet werden können.

Wo also jemand in seiner geistigen und in seiner körperlichen Entwicklung steht ist im Grunde DIE zentrale Frage.

Gruppentherapeutische Zusammenkünfte können daher allein schon rein logisch betrachtet sicherlich wichtige Wachstumsimpulse liefern aber nicht begleiten. Hier braucht es einen individuellen Ansatz.

Hier muss alles auf den Tisch: Traumatische Erfahrungen, dein Schlafrhythmus, etwaige Unverträglichkeiten, mögliche Partnerschaftsprobleme, dein tiefstes Sehnen.. einfach alles.

Es wird also mehr und mehr notwendig werden, diese beiden Entwicklungen gemeinsam zu betrachten, die Interdependenzen zu erkennen und auch mehr als nur eine Ahnung davon zu habe, welche Prozessschritte es vor allem in unserer körperlichen Entwicklung schlichtweg gibt.

Und somit prophezeie ich, dass einerseits ein integrativer Ansatz und eine gemeinsame, gleichwertige Betrachtungsweise mehr und mehr von Nöten sein werden. Mit deutlich mehr Achtsamkeit auf unseren Körper als bisher.

Was viele auch ganz Wassermännisch mehr und mehr in die Teamarbeit bringen wird, weil selten jemand all das abdecken kann. Und: Hier kommt auch die Natur ins Spiel. Ohne Pflanzen, Mineralien und natürliche Wirkstoffe können wir diesen Weg nicht gehen.

Damit verbunden ist ein fast schon epochaler Schritt - Achtung jetzt springe ich weit - nämlich die Verabschiedung von unseren Heldinnen und Helden. Die Ersatzprogramme Bruderschaft und Schwesterschaft sind für einige sicherlich sehr unterstützend. Ohne Brückenschlag wird es aber auch hier nicht gelingen. Dieses große Projekt braucht die Gemeinschaft und die kann wiederum nur mit reifen Menschen gelingen.

Das ganze Brimborium um den sogenannten Bewusstwerdungsprozess braucht es im Grunde genommen nicht, wenn wir beginnen diese Entwicklung als „normal“ zu betrachten.

Wer noch in den emotionalen Kinderschuhen steckt, wird zunehmend seine Spielwiese verlieren. Denn denen, die ihre Schritte gegangen sind, reicht es einfach gelinde gesagt. Bei vielen hat es sich schon fast ausgetriggert und der Rest hat noch mit den „Altprogrammen“ zu tun, die sich fast ausschließlich innerlich abspielen.

Und auch denen geht es jetzt an den Kragen. Das bedingt, dass wir uns noch mehr als bisher dem Thema „Stress“ widmen werden. Denn hier zeigen sich noch die Kampf- und Überlebensmuster. Traumatisch bedingt vielleicht, aber der Stachel sitzt deutlich noch tiefer.

Sich davon zu befreien, ist gelinde gesagt epochal. Führt uns aber ganz besonders zu unserem Körper hin. Und ich meine nicht nur die biochemischen Grundlagen dazu. Hier sitzt der Speicher wie gesagt sehr, sehr tief.

Die derzeit geläufigen Ansätze bedienen sich vielfach noch nicht unserer (körperliche) Transformationsfähigkeit. Also der Wandlungsfähig IN UNS. Mit der Deckeldrauf-Methode wird es aber nicht gelingen. Und auch nicht nur mit der Veränderung unserer Lebensgewohnheiten und Ernährung. Geschweige denn mit dem Versuch immer sofort in die Ruhe kommen zu wollen. Wobei hier die gesunde Basis „Körper“ ein noch größeres Thema werden wird. Mehr als bisher.

Omega 3, Adaptogene, heimische Heilpilze, Informationsmedizin, Darmgesundheit, chronic fatigue syndrome, silent inflammation usw - all das wird uns noch mehr als bisher beschäftigen. Uns alle.

Besonders letzteres also die stillen Entzündungen werden mit Sicherheit mehr und mehr in den Fokus rücken.

Was wiederum deutlich macht, dass mehr und mehr der Körper und seine Themen in den Vordergrund rücken und dann hoffentlich eben auch unser körperlicher Entwicklungsprozess.

Wir Menschen scheinen geneigt zu sein, uns immer wieder in den Details zu verlieren, doch gilt es den Blick auf das Große Ganze zu bewahren bzw. von dort aus erst ab zu tauchen in die Details.

Das bringt mich zum Kapitel „Basis und Fundament“.

Denn hier ist etwas fast schon im Stillen entstanden, das was so oft als „neu“ benannt wurde, im Grunde aber auch als „anders“ bezeichnet werden kann.

Und hier bin ich für meinen Job hier so unendlich dankbar, weil ich es begleiten und somit miterleben darf: den Wandel, die Veränderung.

Die Nachhaltigkeit dieser Veränderung zeigt sich in einer neuen Basis und Fundament. Einer neuen Entscheidungsgrundlage ganz praktisch gesprochen.

Und mit dieser geht es eben nicht mehr in die Wiederholungsschleifen.

Wer das für sich geschaffen hat, hat alle Zwischenschritte gemeistert. Und ist mutig offenen Herzens geblieben. Übrigens: die wirkliche freie Wahl treffen zu können, bringt einem anfangs in einen fast „dauer-meditativen Zustand“, den es aber nicht zu halten gilt. Und das ist wichtig. Nach der Integration fühlt sich nämlich alles wieder sehr normal an und gar nicht mehr besonders. Dem inneren Wandel gilt es dann wiederum zu vertrauen.

An dieser neuen Entscheidungsgrundlage, die uns auch den notwendigen Freiraum verschafft von dem Viktor Frankl sprach („Between stimulus and response there is a space. In that space is our power to choose our response. In our response lies our growth and our freedom.“), gilt es mehr denn je dran zu bleiben.

Meines Wissens hat Frankl nicht dazu gesagt, wie lange es dauern kann, bis wir uns diesen Raum eröffnen können und erhalten können. Und meine Erfahrung ist, es dauert lange. Sehr lange.

Schließlich gilt es mehr mutig als ängstlich zu sein bzw. die Fähigkeit in sich zu entwickeln der Angst begegnen zu können.

Die Menschheit steht insgesamt an einem Scheidepunkt was die KI bzw. AI betrifft. Verabsäumen wir es unsere geistig-körperlichen Fähigkeiten weiter zu entwickeln, das ist die große Frage. Wenn wir weiterhin gar keine Ahnung davon haben, was „in Wahrheit“ in uns steckt, wird’s schwierig.

Wenn wir jedoch allein schon die regenerativen Kräfte in unserem menschlichen Körper erkennen, werden wir eine Ahnung davon bekommen.

Dem Wassermännischen ruht jedoch ein unbändiger Forschergeist inne. Und mit der Sprengkraft Plutos im Sternbild kann hier Großes gelingen. Das stimmt mich zuversichtlich.

Wir wollen wissen.

Dies Kraft treibt uns nun mehr denn je.

Zusammenfassend möchte ich Dir vor allem eines mit auf dem Weg geben: Widme dich in der nächsten Zeit mehr denn je deinem Körper.

In so einem Ausblick ist es mir freilich nicht möglich, wirklich tief einzusteigen. Allein schon zum Thema Reife könnte ich mehrere Stunden sprechen wie ebenso über das Themengebiet der stillen Entzündungen, die sich in so vielen Symptomen zeigen.

Was mir jedoch so am Herzen liegt, ist nichts mehr getrennt voneinander zu betrachten und integrativ zu begleiten, sprich mehr als nur zu schauen, was unser Körper braucht. Hier gilt es mehr denn je vor allem die geistig-körperlichen Prozesse in den Vordergrund zu rücken.

Das braucht jahrzehntelanges Lernen und viel Erfahrung. Und hier werden mit Sicherheit auch neue „Berufe“ entstehen.

Mein Wunsch an dich: Geh mutig weiter. Leg dir eine gehörige Portion Abenteurer- und Forschergeist zu. Und wisse, du bist auf einem wirklich guten und sehr besonderen Weg. Schau jetzt bitte auch gut auf dich.

Wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest, schreib mir einfach.

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