So richtig gut satt werden

Für die meisten, die hier mitlesen gilt wohl, dass sie so wie ich seit einer gefühlten Ewigkeit schon „im Prozess“ sind.

Der Wunsch nach einer nicht zu eng betrachteten Besserung und der nach einer fundamentalen Veränderung waren wohl ausschlaggebend. Irgendwas wurde zu eng, zu heftig, zu belastend, zu „was auch immer“ und wir haben unsere Suche begonnen und ausgetretene Pfade verlassen.

Manche von uns traf es auch wie ein Schlag. Gesundheitlich oder Zwischenmenschlich. Oder beides zusammen. Und die immer schon gefühlt notwendige Reise wurde angetreten.

Und nach einer gefühlten Ewigkeit wollen wir wieder so richtig satt werden vom Leben.

Wir sind immer resilienter geworden, haben hoffentlich nie unser Herz verschlossen und sind nie den Verlockungen der Spaltung längerfristig anheim gefallen.

Dieser kurze, hohle Hype, den der vorwurfsvolle Fingerzeig zu „den anderen“ verschaffen kann, war nie unseres. Doch wir konnten und können auch das verstehen.


Mit der seit gestern (1.12.) wirkenden Neumond Energie im Schützen möchte ich dich einladen, den Spieß ein wenig umzudrehen. Oder sagen wir besser „den Fluss in beide Richtungen“ zu genießen.

Als Auftrag an das Große Alleine. Als Ernte. Als Ausrichtung und bewusste Weichenstellung. Wie immer du es bezeichnen magst: Was wünschst du dir?

Und wage richtig unverschämt zu sein. Denn die Scham hat hier nichts zu suchen. Dein Herz ist ohnehin schon so weit, dass alle davon profitieren werden.

Du weißt, das „Wie“ hat Dich nicht zu interessieren. Du musst nur wissend fühlen können, was es ist. Und Dich ganz darauf einlassen. Und ja, das braucht wieder einmal deinen ganzen Mut. Wenn du es richtig machst.

Und vielleicht findest du dich dort wieder, wo ich vor einigen Tagen bereits meinen Pfeil und Nordstern gesetzt habe: So richtig gut satt werden vom Leben. Und ja, gesund alt zu werden auch noch. Dem Körper jene Geheimnisse zu entlocken, die mich wissen lassen, was er braucht.

Eines ist mir dabei in den letzten Tagen wieder gelungen: Meine Haare wachsen wieder an ganz vielen Stellen dunkel nach. Kein Ergrauen mehr.

Und der dritte Wunsch im Bunde gilt ganz dem Zwischenmenschlichen und der Liebe. Noch mehr nicht nur davon zu kosten, sondern mich ganz darauf verlassen zu können. Und diesen Weg weiter noch inniger zu gehen.

Und der vierte Wunsch und wohl allerwichtigste betrifft meinen Sohn und mich. Das größte Geschenk auf Erden. Die Details behalte ich hier noch für mich. Vielleicht erzähle ich einmal meine, unsere Geschichte, die ja noch weiter geht.

Hier winken also schon ein wenig die Rauhnächte mit ihrer Weichenstellung für das Kommende.

Unsere Altvorderen wussten, dass es nie um ein Datum geht, um zu bestimmen, was in der Luft liegt. Trust your instincts. Schnuppere, was gerade da ist und welchen Schritten die Gunst der Stunde gilt.

Hier liebe ich wieder unsere Sprache. Sie bringt schlichtweg alles zum Ausdruck.

Also, die Einladung gilt, dir zu vergegenwärtigen, was auf deiner Wunschliste stehen möchte.

Einen fünften möchte ich hier noch anreihen: Weiterhin so würdevoll Menschen zu begleiten. In diesem Dienst gehe ich förmlich auf und darf so tief in die Mysterien tauchen. Und hier wird alles eins. Hier macht alles so viel Sinn.

Ab Jänner gibt es wieder die Möglichkeit mit mir zu arbeiten.

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